Fördermöglichkeiten

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Teilnahme an einem IQ Lehrgang?

Weiterbildung ist einer der entscheidenden Faktoren für die persönliche Weiterentwicklung und das berufliche Vorankommen. Sie sichert den Arbeitsplatz und eröffnet neue Möglichkeiten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das erkannt und investiert massiv in die staatliche Förderung von beruflicher Weiterbildung. Um sich an den dynamischen Wandel der Arbeitswelt besser anzupassen, werden dabei bereits erworbene berufliche Kenntnisse kontinuierlich vertieft oder ergänzt.

Egal, für welchen der hier aufgeführten Lehrgang oder Studiengang von IQ Sie sich entscheiden: es gibt die Möglichkeit der staatlichen Förderung, entweder durch Aufstiegs-BAföG (früher auch als Meister-BAföG bezeichnet), durch Bildungsgutschein, durch Bildungsprämie oder mit einem IHK-Weiterbildungsstipendium. Zusätzlich können Arbeitnehmer auch Bildungszeit bzw. Bildungsurlaub beantragen.

Fördermöglichkeiten und Kurse im Überblick

Industriemeister

Fach- und Betriebswirte

Techniker

Manager

Ausbilder und Azubis

Kalender

Als wichtigste Voraussetzung muss das Arbeitsverhältnis zu dem Zeitpunkt seit mindestens sechs Monaten bestehen und der Arbeitgeber muss der Maßnahme zustimmen. Sollten zwingende betriebliche Belange dem entgegenstehen oder andere Arbeitnehmer unter sozialen Gesichtspunkten ein Vorrecht haben, ihren Erholungsurlaub in diese Zeit zu legen, kann es sein, dass die Weiterbildung nicht zum gewünschten Zeitpunkt stattfinden kann. Es empfiehlt sich daher eine rechtzeitige Beantragung mindestens vier Wochen vor Beginn vorzunehmen. Der Antrag ist schriftlich zu stellen.

Während der Bildungszeit-/ Bildungsurlaubsveranstaltung ist die Teilnahme verpflichtend (am Ende erhalten Teilnehmende eine Bescheinigung / Anwesenheitsnachweis, die dem Arbeitgeber überreicht werden muss).

Für Rückfragen kontaktieren Sie gerne IQ per Mail oder telefonisch.

Bildungszeit und Bildungsurlaub 

Seit 1975 gibt es Bildungsurlaub, in Hamburg, Niedersachsen und vielen anderen Bundesländern heißt es Bildungsurlaub, in Bremen seit 2017 Bildungszeit. Grundlage ist das Bremische Bildungszeitgesetz bzw. Niedersächsische Bildungsurlaubsgesetz.
Der Arbeitgeber stellt dabei den Mitarbeiter für die Teilnahme frei und zahlt weiter Lohn und Gehalt. Der Teilnehmer übernimmt die Lehrgangsgebühren und die Kosten, die damit in Verbindung stehen (z.B. Anfahrt).
Die Bildungszeit bzw. der Bildungsurlaub hat einen Umfang von maximal 10 Tagen in zwei aufeinander folgenden Jahren. Diese 10 Tage können einzeln genutzt werden (z.B. jedes Jahr 5 Tage) oder zusammen (alle zwei Jahre 10 Tage). Folgende Lehrgänge bei IQ sind aktuell auf diese Regelung ausgelegt:

Berufsausbilder AEVO IHK für Arbeitnehmer aus Bremen und Niedersachsen
Projektmanager IHK für Arbeitnehmer aus Bremen und Niedersachsen
Qualitätsmanager IHK für Arbeitnehmer aus Bremen und Niedersachsen
QM-Auditor für Arbeitnehmer aus Bremen und Niedersachsen
Fachkraft für die Industrie 4.0 IHK für Arbeitnehmer aus Bremen und Niedersachsen
• Spezielle Vollzeit-Vorbereitungswochen auf die Prüfungen in Aufstiegsfortbildungen
(z.B. Industriemeister IHK, Wirtschaftsfachwirt IHK)

Bildungsgutschein

Bildungsgutschein

Bildungsgutscheine (nicht zu verwechseln mit dem „Aufstiegs-BAföG“) werden von den Agenturen für Arbeit bzw. dem Jobcenter im Rahmen einer Beratung vergeben. Sie sollen dazu dienen, Arbeitslosigkeit zu beenden bzw. als Berufstätiger drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Daher wird vom jeweiligen Berater nach seinem Ermessen geprüft, ob die Voraussetzungen im individuellen Fall gegeben sind. Es besteht also kein Rechtsanspruch.
Bei IQ sind diese Lehrgänge für den Bildungsgutschein zugelassen:

Projektmanager IHK
• Kombinationslehrgang „Qualitätsmanager IHK & QM-Auditor IHK
IT-Kurse z.B. Windows 10, Excel, Powerpoint, Word, Access, MS-Project

Mit dem Bildungsgutschein werden sowohl Lehrgangsgebühren als auch evtl. Kosten für Anfahrt und Kinderbetreuung sowie je nach Entfernung u. U. auch Übernachtungskosten übernommen.

Bildungsprämie 

Seit 2008 gibt es die Bildungsprämie, mit der die berufliche Weiterbildung von Arbeitnehmern gefördert werden soll. Sie besteht aus zwei Bestandteilen:
Mit dem sog. Prämiengutschein werden 50% der Lehrgangskosten übernommen, allerdings nur bis zu einer Förderungshöchstgrenze von 500 Euro je Lehrgang. Sollte der gewünschte Lehrgang teurer sein, sind die darüberhinausgehenden Kosten vom Teilnehmer selbst aufzubringen. In so einem Fall kann aber auch der Spargutschein der Bildungsprämie verwendet werden (zum „Bildungssparen“ siehe weiter unten). Wichtig: es werden nur die reinen Lehrgangsgebühren erstattet; Anreise, Verpflegung und ggfs. Übernachtung müssen selbst bezahlt werden fallen nicht darunter.

Der Prämiengutschein wird von staatlich anerkannten Beratungsstellen ausgestellt, als Voraussetzung muss ein Arbeitsverhältnis mit einer Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Stunden/Woche vorliegen und das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 20.000 Euro nicht übersteigen (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsamer steuerlicher Veranlagung von Ehegatten). Ferner dürfen Sie im entsprechenden Kalenderjahr noch keinen Prämiengutschein erhalten haben und Sie müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen bzw. in Deutschland arbeiten dürfen.

In jedem Fall muss eine persönliche, kostenlose Beratung durch eine staatlich anerkannte Beratungsstelle stattfinden, z.B. durch die VHS Bremen (Beratungsstelle in den Räumen der Arbeiternehmerkammer), das Arbeitsförderungszentrum Bremerhaven und im Umland die VHS Brake, VHS Delmenhorst, VHS Oldenburg, um nur einige zu nennen. Zum Beratungsgespräch bringen Sie am besten Ihren Personalausweis, einen Beschäftigungsnachweis und Ihren letzten Steuerbescheid mit, denn dann kann Ihr Prämiengutschein direkt im Anschluss an die Beratung ausgestellt werden.

Ihr Weiterbildungsanbieter akzeptiert diesen dann als Teilzahlung auf die Lehrgangsgebühren und Sie müssen nur den verbleibenden Eigenanteil zahlen.
Diesen Prämiengutschein können Sie einmal pro Kalenderjahr beantragen, unabhängig von Ihrem Arbeitgeber. Auch Selbständige können mit dem Prämiengutschein eine Weiterbildungsförderung erhalten.

Der Spargutschein
Wenn Ihre Wunsch-Weiterbildung etwas umfangreicher ist und damit auch teurer, können Sie diese mit einem Spargutschein finanzieren. Das nennt sich Weiterbildungssparen und ist unabhängig vom Einkommen und den anderen Voraussetzungen des Prämiengutscheins. Sie benötigen lediglich ein entsprechendes Guthaben, das Sie über die Arbeitnehmersparzulage nach dem Vermögensbildungsgesetz ansparen können. Dieses wird dann mithilfe des Spargutscheins für Ihre Weiterbildung verwendet. Den Spargutschein bekommen Sie ebenfalls in den o.g. Beratungsstellen. Dort erfahren Sie auch alle Details.
Bei IQ sind fast alle Lehrgänge für die Bildungsprämie zugelassen.

Bremische Aufstiegsfortbildungs-Prämie

Das Land Bremen belohnt den erfolgreichen Abschluss einer Aufstiegsfortbildung (z.B. Industriemeister, staatlich geprüfter Techniker, technischer Fachwirt, technischer Betriebswirt, Betriebswirt, Bilanzbuchhalter, Handelsfachwirt, Personalfachkaufmann, Wirtschaftsfachwirt) mit einer Prämie von derzeit 4.000 Euro. Wichtig: die Aufstiegsfortbildungsprüfung muss nach dem 01.01.2019 erfolgreich absolviert worden sein, der Antrag muss spätestens 6 Monate nach Datum der Ausstellung des Abschlusszeugnisses erfolgen und der Hauptwohnsitz des Antragsstellers bzw. der Ort der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung muss im Land Bremen liegen. Die Aufstiegsfortbildungsprämie wird nicht auf Leistungen aus dem Aufstiegs-BAföG (AFBG) angerechnet sondern gibt es sozusagen „on top“. Weitere Informationen finden sich hier

Bremer Stadtmusikanten
Handelskammer Bremen

IHK-Weiterbildungsstipendium

Für junge berufstätige Menschen (zum Aufnahmezeitpunkt nicht älter als 25 Jahre), die ihre IHK Abschlussprüfung vor der Handelskammer Bremen mit mindestens 87 Punkten bestanden haben oder besondere Leistungen nachweisen können, gibt es das IHK-Stipendium für fachliche Weiterbildung. Es gilt für das Jahr der Aufnahme der Weiterbildung und geht bis zum 31.12. des übernächsten Jahres.

Wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung das 25. Lebensjahr bereits erreicht ist, kann ein Antrag trotzdem gestellt werden bei anzurechnenden Zeiten des Mutterschutzes, Elternzeit, Abschluss einer beruflichen Zweitausbildung, Nachholen von Abschlüssen aufgrund von Zuwanderung, Grundwehr- oder Zivildienst, Freiwilligendienste, Besuch beruflicher Vollzeitschulen oder schwerwiegender Erkrankung von mehr als drei Monaten Dauer.

Die Zahl der vergebenen Stipendien ist begrenzt ist und es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

Weitere Details finden sich hier.